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VGNÖ Statuten

§ 1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

  1. Der Verein führt den Namen „Verband der Ganzheitlichen Naturheiltherapeuten Österreichs“.
  2. Er hat seinen Sitz in Österreich und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Österreich.

§ 2 Zweck

Die Vereinstätigkeit ist gemeinnützig im Sinne der Bundesabgabenverordnung und nicht auf Gewinn ausgerichtet. Der Verein will den Vereinszweck frei von politischen und weltanschaulichen Einflüssen erfüllen. Er bekennt sich vorbehaltlos zu einem demokratischen Österreich. Der Verein bezweckt:

  • Die Wahrung und Erweiterung des Berufsbildes eines nach ethischen Grundsätzen orientierten ganzheitlichen Naturheiltherapeuten
  • Die Stützung und Förderung der Berufsgruppe der ganzheitlichen Naturheiltherapeuten
  • Die Anerkennung von Naturheilmethoden
  • Die Stützung und Förderung von Naturheilmethoden
  • Die Schaffung von Qualitätsstandards
  • Die Herausgabe von Informationsschriften und
  • Die Qualitätssicherung durch fachliche Aus- und Weiterbildung der Verbandsmitglieder.

§ 3 Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

  1. Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden
  1. Als ideelle Mittel dienen:
    1. Vorträge und Versammlungen, gesellige Zusammenkünfte, Wanderungen, Diskussionsabende und
    2. Die Herausgabe eines Mitteilungsblattes.
  1. Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:
    1. Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge
    2. Erträge aus Veranstaltungen, vereinseigene Unternehmungen
    3. Spenden, Sammlungen, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen

§ 4 Mittelverwendung

Die Mittel des Vereins dürfen nur für die in den Statuten angeführten Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins dürfen keine Gewinnanteile aus Mitteln des Vereins erhalten. Bei Ausscheiden aus dem Verein und bei Auflösung des Vereins dürfen die Mitglieder nicht mehr als den eingezahlten Kapitalanteil und den gemeinsamen Wert ihrer Sacheinlagen erhalten. Es darf keine Person durch dem Verein zweckfremde Verwaltungsauslagen oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstig werden.

§ 5 Bildung des Vereins

Der Verein wird durch die Aufnahme von Mitgliedern gebildet und erneuert. Um die Mitgliedschaft können sich alle Personen beiderlei Geschlechts bewerben.

§ 6 Arten der Mitgliedschaft

  1. Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder.
  2. Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit insbesondere durch Bezahlung des vorgeschriebenen Mitgliedsbeitrages beteiligen
  3. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung des Mitgliedsbeitrages oder Spendenbeitrages fördern. Ihnen kommen keine weiteren Rechte zu
  4. Zu den Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die besondere Verdienste um den Verein erworben haben und über Antrag des Vorstandes von der Hauptversammlung zu Ehrenmitgliedern (Ehrenobmann/-frau in Nachfolge einer Obmann-/Obfraufunktion) ernannt wurden.

§ 7 Erwerb der Mitgliedschaft

Über die Aufnahme von ordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden. Jedes ordentliche Mitglied erhält zum Nachweis seiner Mitgliedschaft einen Ausweis oder ein Abzeichen. Diese sind bei Beendigung der Mitgliedschaft an den Vorstand zurückzugeben.

§ 8 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen öffentlichen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen Mitgliedern und den Ehrenmitgliedern zu. Jedes Mitglied hat bei Abstimmungen nur eine Stimme.
  2. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Die Mitglieder haben die Satzungen und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet. Der Verband kann für Fehlverhalten der Mitglieder und eventuell daraus entstehende Schäden nicht haftbar gemacht werden.

§ 9 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschluss bzw. Vereinsauflösung. Der freiwillige Austritt kann nur mit Ende jedes Kalenderjahres erfolgen. Die Abmeldung muss mindestens 1 Monat vorher schriftlich beim Vereinsvorstand eintreffen. Die Pflicht zur Bezahlung des Mitgliedsbeitrages erlischt erst mit Wirksamkeit des Austritts.
Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz einmaliger schriftlicher Information unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist.
Der Vorstand ist berechtigt, Mitglieder, welche den Vereinszweck verletzen, die Interessen des Vereins schädigen, aus dem Verein auszuschließen. Dieser Beschluss wird mit einfacher Mehrheit gefasst.

§10 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind die Generalversammlung, der Vorstand, die Rechnungsprüfer (Kassaprüfer) und das Schiedsgericht.

§ 11 Die Hauptversammlung

Mindestens alle zwei Jahre hat der Vorstand eine ordentliche Generalversammlung einzuberufen. Die Tagesordnung ist jedem ordentlichen Mitglied 14 Tage vorher schriftlich mittels Telefax oder per E-Mail (an die dem Verband bekanntgegebene Fax- oder E-Mail-Adresse) bekanntzugeben.
Anträge zur Generalversammlung sind mindestens 3 Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.
Eine außerordentliche Hauptversammlung hat auf Beschluss des Vorstandes oder der ordentlichen Generalversammlung oder auf schriftlich begründeten Antrag von mindestens einem Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer innerhalb von vier Wochen stattzufinden.
Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.
Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann/die Obfrau, bei deren Verhinderung sein/e Stellvertreter/in.
Alle Wahlen und Beschlüsse der Generalversammlung erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit. Ein Wahlvorschlag gilt bei Stimmengleichheit als abgelehnt. Bei Beschlüssen gibt bei Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Beschlüsse, mit denen die Satzungen geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen einer qualifizierten Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen Stimmen.

§ 12 Aufgaben der Hauptversammlung

Der Hauptversammlung sind besonders vorbehalten:

  1. Feststellung der Beschlussfähigkeit
  2. Genehmigung vom Protokoll der früheren Hauptversammlung
  3. Entgegennahme von Berichten der Vorstandsmitglieder
  4. Entgegennahme des Kassenberichts
  5. Entgegennahme des Berichtes der Rechnungsprüfer
  6. Abstimmung über die Berichte und Erteilung der Entlastung
  7. Wahl und Enthebung des Vorstandes und der Rechnungsprüfer
  8. Festsetzung der Aufnahme- und Mitgliedsgebühren
  9. Beschluss des Voranschlages und der Anträge
  10. Ehrungen
  11. Satzungsänderungen, Auflösung
  12. Sonstige Angelegenheiten, Allfälliges

§13 Der Vereinsvorstand

Der Vereinsvorstand besteht aus:

  1. dem Obmann/der Obfrau und seinem/ihrer Stellvertreter/in
  2. dem Schriftführer/der Schriftführerin
  3. dem Kassier/der Kassiererin
  4. den 4 Beiräten

Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt vier Jahre; auf jeden Fall währt sie jedoch bis zur Wahl des neuen Vorstandes. Ausgeschiedene Vorstandsmitglieder sind wieder wählbar. Der Vorstand ist bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Vorstandsmitglieder beschlussfähig.
Der Vorstand wird vom Obmann/von der Obfrau, bei dessen Verhinderung durch seinen/ihre Stellvertreter/in einberufen. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Obmanns/der Obfrau ausschlaggebend. Die Generalversammlung kann den gesamten Vorstand oder einzelne Mitglieder jederzeit ihres Amtes entheben.
Die Mitglieder des Vorstandes können ihren Rücktritt jederzeit schriftlich dem Vorstand gegenüber, bzw. bei Rücktritt des gesamten Vorstandes, jederzeit schriftlich der Generalversammlung gegenüber, erklären. Bei Rücktritt des Obmannes/der Obfrau leitet bis zur nächsten Generalversammlung der Stellvertreter/die Stellvertreterin den Verein.

§ 14 Aufgaben der Vorstandsmitglieder

Der Obmann/die Obfrau vertritt den Verband nach innen und außen, gegenüber Behörden und dritten Personen. Er/Sie beruft die Sitzungen und Versammlungen ein und führt dabei jeweils den Vorsitz. Er/Sie vollzieht die Beschlüsse der Sitzungen und Versammlungen. Der Schriftführer/die Schriftführerin führt bei Sitzungen und Versammlungen das Protokoll. Er/Sie verfasst alle Schriftstücke und Dokumente und besorgt das Vereinsarchiv.
Der Kassier/die Kassiererin besorgt das Inkasso der Beiträge und sonstigen Einnahmen sowie die Auszahlungen. Er/Sie hat über das Finanzwesen ein Kassabuch und ein Mitgliederverzeichnis zu führen. Er/Sie ist für eine ordentliche Finanzgebarung verantwortlich. Im Verhinderungsfall werden die jeweiligen Aufgaben von den Stellvertretern übernommen. Die Beiräte (Beisitzer) werden fallweise mit besonderen Aufgaben betraut.

§ 15 Aufgaben des Vorstandes

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Ihm kommen die Aufgaben zu, die nicht durch die Satzung anderen Vereinsorganen zugewiesen sind. Insbesondere umfasst der Aufgabenbereich des Vorstandes folgende Agenden:

  1. Verwaltung des Vereinsvermögens
  2. Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern
  3. Vorlage der Berichte und Anträge zur Hauptversammlung
  4. Durchführung der Generalversammlungsbeschlüsse
  5. Erstellung des Voranschlages und des Rechnungsabschlusses
  6. Führen von Niederschriften (zumindest Beschlussprotokolle) über die Sitzungen des Vorstandes.

Bekanntmachungen und Schriftverkehr des Vereins müssen vom Obmann/der Obfrau und dem Schriftführer/der Schriftführerin unterzeichnet werden. In Kassa-Angelegenheiten hat anstelle des Schriftführers/der Schriftführerin der Kassier/die Kassiererin zu unterfertigen.

§ 16 Die Rechnungsprüfer (Kassaprüfer)

Von der Generalversammlung müssen zwei Kassaprüfer gewählt werden, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Sie haben die Pflicht, die Finanzverwaltung des Vereins zu überwachen, Kassaprüfungen durchzuführen und den Rechnungsabschluss zu überprüfen. Sie haben der Generalversammlung vom Ergebnis der Überprüfung zu berichten. Eine Wiederwahl ist möglich. Die Bestimmungen hinsichtlich der Enthebung und des Rücktritts der Vorstandsmitglieder gelten sinngemäß auch für die Rechnungsprüfer.

§ 17 Das Schiedsgericht

In allen Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis – sowohl zwischen dem Vorstand und einzelnen Mitgliedern als auch zwischen den Mitgliedern untereinander – entscheidet das Schiedsgericht. Das Schiedsgericht wird gebildet, indem jeder Streitteil ein ordentliches Vereinsmitglied zum Schiedsrichter wählt. Die beiden Schiedsrichter wählen ein drittes, nicht an der Sache beteiligtes ordentliches Vereinsmitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Sollte über die Person des/der Vorsitzenden keine Einigung erzielt werden, so entscheidet das Los. Das Schiedsgericht entscheidet nach festem Wissen und Gewissen und Stimmenmehrheit. Über die Verhandlung ist ein Protokoll zu führen, das von allen Mitgliedern des Schiedsgerichts zu unterfertigen ist. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

§ 18 Freiwillige Auflösung des Vereins

Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.
Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt, sonst Zwecken der Sozialhilfe.