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Wissenswertes

Astaxanthin

Astaxanthin

Astaxanthin – ein genialer Naturwirkstoff. Als Nahrungszusatz genutzt, dient es als Leibwächter: die Lebensqualität des gesamten Körpers verbessert sich. Brennt der Stern unerbittlich u. versiegt der Lebensraum „Wasser“, dann produziert die Mikro-grünalge Haematococcus pluvialis das schützende Farbpigment Astaxanthin. Diesen ausgetüftelten Schutzschild erwarb sich der Überlebenskünstler in Jahrmilliarden.

Erstaunlich, dank dieser Schutzfunktion kann sich der Algen-Hungerkünstler ohne Nahrung u. Wasser für mehr als 40 Jahren in einen Tiefschlaf versetzen. Übrigens enthält die Haematococcus-Alge neben Astaxanthin einen effektiven Natur-Cocktail aus weiteren Antioxidantien, nämlich Lutein, Beta-Carotin u. Canthaxanthin. Das ist eine Feinheit der Natur: ein synergetisches Zusammenspiel des Antioxidantien-Ensemble. Lange bevor der Mensch speziell die gesundheitlichen Vorzüge des rötlichen Carotinoid erkannte, nutzen bereits Wildlachse u. Forellen das Farbpig-ment. Sie speichern Astaxanthin aus ihrer Nahrung vorwiegend in ihren Muskeln, um Zellen u. Gewebe vor Oxidation zu schützen. Genau das ist es, was Lachse zu ihrer spektakulären Schwimmleistung zu ihren Laichplätzen befähigt. Schon lange ist ja bekannt, dass die Muskelleistung während körperlicher Anstrengung eine große Menge an schädlichen Oxidationsprozessen verursacht. Wer derartig ange-reicherte „Astaxanthin-Bomben“ in üppigen Mengen isst, wie etwa die Inuit, für den bleibt der Begriff „Krebs“ ein Fremdwort.

Was befähigt Astaxanthin Krebs zu verhindern u. Tumore zu verkleinern? Das können folgende Ursachen sein:

die starke biologische Wirksamkeit als Antioxidans,

die Fähigkeit das Immunsystem zu stärken,

die Wirkung als Regulator der Genexpression (die Biosynthese von RNA u. Proteinen).

Viele vertrauen zunehmend auf die verborgenen Heilkräfte der Natur. Dabei bleibt die Fülle der Naturschätze aus Ozean u. Urwald noch völlig ungenutzt. Sicher ist, dass es beim Gebrauch von Astaxanthin keine bösartigen Nebenwirkungen gibt. Höchstens post mortal, wenn die Erben vergebens ungeduldige auf unser Erkalten warten müssen ‒ dank des wundersamen Tausendsassas an unserer Seite.

Astaxanthin ist anderen Carotinoide überlegen:

In der Natur produzieren Algen, Plankton, Pflanzen sowie einige Bakterien u. Pilze mehr als 700 verschiedene Carotinoide. Im Verein mit Chlorophyll sind diese Mitwirkende bei der Photosynthese in Pflanzen u. Algen. Es gibt zwei Gruppen von Carotinoide: Die erste mit dem bekannten „bunten Hund“ Beta-Carotin u. den Mitgliedern Lycopin und Alpha-Carotin. Die zweite Gruppe, die Xanthophylle mit König Astaxanthin, daneben Lutein u. Zeaxanthin. Die Xanthophylle unterscheiden sich von den Carotinen durch den Aufbau des Sechserrings an beiden Enden der Moleküle. Die meisten von ihnen besitzen am Sechserring eine Hydroxylgruppe, einige eine Carbonylgruppe. Astaxanthin ist am Ende seiner Molekülkette immer mit Fettsäuren verbunden.  Gegenüber dem bekannten Beta-Carotin hat Astaxanthin überragende Fähigkeiten, denn es überwindet die Blut-Hirn-Schranke u. bietet dem Gehirn u. dem zentralen Nervensystem antioxidativen u. entzündungshemmenden Schutz.

- Verteilt sich sehr effektiv im gesamten Körper, bringt also allen Organen u. auch  

  der Haut einen hochwirksamen antioxidativen u. entzündungshemmenden Schutz.

- Verbreitet sich auch über die Zellmembranen u. verbindet sich mit dem

   Muskelgewebe.

- Wirkt als extrem starkes Antioxidans u. neutralisiert dadurch sehr schnell freie

  Radikale u. sogenannten Singulett-Sauerstoff.

„Rostschutz“ des Lebens

Es gibt viele Antioxidantien. Enzyme u. Vitamine können Antioxidantien sein. Auch bioaktive Pflanzenstoffe wie die Carotinoide fungieren ebenfalls als Antioxidantien.

So lebenswichtig Sauerstoff für atmende Organismen auch ist, im zellulären Bereich kann Sauerstoff schaden. Warum? Verbindet sich Sauerstoff mit komplexen Mole-külen, können reaktionsfreudige, zerstörerische Zwischenprodukte entstehen. Diese Ambivalenz bezeichnet man als das Paradox des aeroben also sauerstoffabhängigen Lebens. Um die zerstörerische Wirkung durch Oxidation eines Stück Eisens zu ver-meiden, kann man es mit einem Korrosionsschutz umgeben. Der Oxidationsprozess das „Rosten“ im menschlichen Körper ist genau damit vergleichbar. Hier verhindern Antioxidantien das „Rosten“ unserer Körperzellen u. sie erhalten zudem ihre Vitalität. Wie machen sie das? Sie verbinden sich mit oxidierfreudigen freien Radikalen u. machen diese dadurch unschädlich. Einige großartige Antioxidantien wie Beta-Carotin, Lycopin u. Zeaxanthin neigen aber dazu, „pro-oxidativ“ zu werden. Damit konterkarieren sie ihre innewohnende Fähigkeit; sogar die Vitamine C u. E können pro-oxidativ wirken. Genau in dieser wichtigen Eigenschaft unter-scheidet sich Astaxanthin von seinen Carotinoiden-Kollegen: es kann selbst niemals pro-oxidativ sein.

Entzündliche „Schwelbrände“

Im Körper können zwei destruktive Prozesse toben: die oxidative Schädigung aber auch entzündliche Schwelprozesse. Beide gehen Hand in Hand. Normale Entzün-dungen wabern in unserem Körper. Sie sind ein Teil komplexer Abwehr-u.  Heilungsprozesse u. sogar lebenserhaltend. Neben ihnen können sich aber auch „stille Schläfer“ einnisten. Immer eindeutiger kommt nämlich die medizinische Forschung zur Überzeugung, dass diese chronischen Entzündungen Auslöser sind für viele lebensbedrohenden Krankheiten. Diese verheerenden „Schwelbrände“ im Körper sind heimtückisch, weil sie keinerlei Schmerzen verursachen. Und das über Jahrzehnte. Lautlos können sie Gehirn, Herz u. Nervensystem ruinieren. Ohne Gegenmaßnahmen entwickelt sie sich daraus: Arteriosklerose, Diabetes, Schlaganfall, Rheuma, Asthma, Multiple Sklerose, Alzheimer Parkinson, Reizdarmsyndrom, Darmkrebs, Morbus Crohn u. Schuppenflechte. Daraus ein Beispiel: Die „stille“ Entzündung bei Fettleibigkeit, die Adipositas startet im Bauchfettgewebe u. breitet sich auf andere Organe wie Leber, Nieren, Stichwort Nierenversagen „Nephropathie“, Gefäße u. Pankreasinseln aus.

Astaxanthin: der breitbandige Entzündungshemmer

Die Wirkung beruht darauf, dass Astaxanthin verschiedene Entzündungsbotenstoffe unterdrückt. Das ergaben Forschungen, sowohl in-vitro (im Reagenzglas) als auch in-vivo (am lebendem Objekt). Zuletzt ließen sich diese Wirkmechanismen in doppelblinde Plazebo-kontrollierten klinischen Studien mit Probanden bei ihren Entzündungsleiden demonstrieren. Kleiner Tipp: Lassen Sie mal Ihr Blut statt mit dem üblichen Lipide-Test auf das C-reaktive Protein (CRP) testen, um Ihr Herzinfarkt-Risiko einzuschätzen. Dieser Entzündungsmarker hat sogar eine bessere Aussagekraft.

Fitmacher des Bewegungsapparates

Verlassen wir für einen erholsamen Moment die schwerwiegenden bösen Krank-heiten. Fragen wir uns, welche gesundheitlichen Probleme durch vorsorgliche Einnahme von 4 bis 8 mg/Tag natürlichen Astaxanthins gemildert oder ausgeheilt werden, etwa im Sport. Das wären rheumatoide Arthritis, Tennisarm, Karpaltunnel-syndrom, Gelenkbeschwerden u. andere sich wiederholende Stress-Verletzungen. Auch hier nur einige Schlaglichter. In zahlreichen Berichten von Karpaltunnelsyn-drom-Patienten zeigt sich, dass natürliches Astaxanthin eine lohnende Alternative zu Operationen ist. Bemerkenswert ist auch eine klinische Studie aus Japan. Ein hoher Laktatspiegel (Milchsäureanteil) in den Muskeln ist ein unerwünschtes Neben-produkt körperlicher Belastung. Ist allerdings der „Kobold“ Astaxanthin im Spiel, können wir Sport ausdauernder betreiben. Es befähigt uns, durch niedrig gehalte-nen Michsäurespiegel zu einer geringeren Ermüdung. Mehr noch, denn die Muskel-kraft wächst, Gelenke u. Muskeln sind weniger verletzungsanfällig u. der Körper erholt sich schneller. Das lässt gewiss so manches Athletenherz höher schlagen, das zuvor sein Glück im Doping suchte. Viele der Ironmans im spektakulären Triathlon auf Hawaii schwören auf die Naturkraft der Mikroalge, die übrigens auf Hawaii optimal in den Gewässern gedeiht.

Ein Augenblick für unsere Augengesundheit

Freie Radikale u. Singulett-Sauerstoff eine besonders aggressive Form eines freien Sauerstoff-Radikals richten mit der Zeit im Kopf ein Chaos an. Das führt ohne Behandlung zu schlimmen Krankheiten wie Blindheit ‒ verursacht durch Makula-degeneration oder Morbus Alzheimer. Menschen der älteren Generation rate ich Antioxidantien einzunehmen, die auch die Blut-Hirn u. die Blut-Netzhaut-Schranke überwinden können, um diese lebenswichtigen Organe zu schützen. Diese körper-eigenen Schranken sind hochselektive Filter, die nur die vom Gehirn u. der Netz-haut benötigten Nährstoffe passieren lassen und entstandene Stoffwechselprodukte abführen. Astaxanthin hilft gegen vielfältige Erscheinungen der Augen-Ermüdungen u. Erschöpfung: es hemmt Augen-Entzündungen, indem es die Stickstoffmonoxid-Synthase blockiert. Außerdem stellt sich die Linse wesentlich leichter ein: die Fähigkeit des Auges zu fokussieren, verbessert sich. Nicht allein die antioxidativen und entzündungs-hemmenden Eigenschaften sind es. Vor allem das Vermögen, die Schranken Blut-Hirn u. Blut-Netzhaut zu überwinden, versprechen zukünftig bahnbrechende klinische Erfolge auf dem Gebiet der Hirnforschung.

Kampf gegen Bakterien

Einen anderen Blickwinkel auf die Vorzüge von Astaxanthin für das Immunsystem wirft eine Studie mit Helicobacter pylori, einem Bakterium, das sich häufig im Magen einnistet u. dort zu Krebs führen kann. In dieser speziellen Studie stellt man fest, dass Vitamin C u. Astaxanthin, nicht nur freie Radikale neutralisieren, sondern auch antimikrobielle Aktivitäten gegen Helicobacter pylori entfalten. Das hilft be-stimmte Arten von Magenkrebs u. andere Magenleiden zu verhindern. Astaxanthin unterstützt auf viele verschiedene Arten eine gesunde Immunfunktion des Menschen. Es sieht also so aus, dass Astaxanthin auf verschiedenen Wegen Ent-zündungen hemmt u. auch sehr unterschiedliche Wege nutzt, um das Immun-system zu kräftigen.

Vorteile für das Herz-Kreislauf-System

Die antioxidative Kraft u. Fähigkeit stumme Entzündungen herabzusetzen, sind zwei offensichtliche Vorteile für das Herz-Kreislauf-System. Indes gibt es einige weitere Vorteile, wie klinische Versuche zeigten: Astaxanthin setzt das LDL-Cholesterin (schlechtes Cholesterin) u. die Triglyceride um etwa 24% herab u. verbessert das HDL-Cholesterin (gutes Cholesterin). Es verhindert die LDL-Oxidation u. beugt somit der Arteriosklerose vor.

Mehr als nur Kosmetik

Es gibt Beweise dafür, dass Astaxanthin nicht nur UV-Schäden verhindert, sondern sogar helfen kann, den äußeren Makel der faltigen Haut von innen heraus „auszu-bügeln“. Der Tausendsassa kann demnach als innerer Sonnenschutz wirken; er verhindert die Kollagenalterung durch UV-Strahlung u. die Bildung von Falten.

Einige Kosmetik-Hersteller scharren schon unruhig mit den Hufen. Sie stehen kurz vor der Entwicklung einer neuen Zahncreme, die Gutes verheißt. Ingrediens wäre der starke Entzündungshemmer u. kräftige Antioxidant Astaxanthin. Dieser Zusatz könnte Zahnfleischerkrankungen endgültig den Garaus machen. Es bleibt abzuwarten, ob daneben der etablierte Inhaltsstoff Fluorid aus der Zahnpaste verschwindet ‒ das Salz der giftigen Fluorwasserstoffsäure. Bisher „entsorgte“ die Aluminium-, Stahl- u. Phosphatindustrie diesen Abfall in unsere Mundhöhle.

Schlussendlich fragt man sich ungläubig, warum ein Naturmittel wie Astaxanthin in unserem Körper überall so viel Gutes anrichtet. Wie kann das eine einzige Sub-stanz? Die einfache Antwort: Viele Beschwerden beruhen auf denselben Ursachen, nämlich oxidativer Stress und/oder Entzündungen. Schließlich ist noch die Überlegenheit erwähnenswert gegenüber den Teamkollegen, denn Astaxanthin ist über 50 mal besser als Beta-Carotin, 500fach besser als Vitamin E und 60fach stärker als Vitamin C.

Astaxanthin ist das stärkste Antioxidans der Welt. Es färbt Lachse rosa u. gibt ihnen die Kraft, tagelang gegen das Tosen des Wassers stromaufwärts zu schwimmen. Möchten auch Sie eine solche Kraft verspüren? Astaxanthin macht Leistung einfach u. nicht nur das. Astaxanthin macht stressresistent, beugt Herzkrankheiten vor, lindert chronische Entzündungsprozesse, reduziert Gelenkschmerzen u. schützt die Haut auf natürliche Weise vor der Sonne. Astaxanthin ist für Menschen, die wissen, dass es immer einen Weg nach oben gibt.

Astaxanthin macht Athleten

Max ist ein Ironman-Triathlet. Der „Ironman“ ist ein Wettkampf, der wie kaum ein anderer seine Teilnehmer fordert. Sie schwimmen zuerst 3,9 Kilometer, fahren im Anschluss daran 180 Kilometer mit dem Rad u. weil sie dann immer noch putzmunter sind, hängen sie noch einen Marathonlauf von 42,2 Kilometer hinten dran. Zwar gibt es eine Menge Athleten, die diese Herausforderung bewältigen. Bei Max jedoch war es so, dass er jahrelang am Ironman teilnahm, es aber nie bis ins Ziel schaffte. Nach der halben Radstrecke schmerzten seine Beine und er musste aufgeben. Niemand machte ihm einen Vorwurf, schließlich war er bereits 75 Jahre alt. Max aber wollte den Ironman schaffen. Vor 3 Jahren entdeckte er Astaxanthin, begann zwei Kapseln täglich zu nehmen u. schaffte es. Inzwischen ist er 78 u. bereits der dritte erfolgreiche Ironman liegt hinter ihm.

Astaxanthin kann auch Ihnen helfen

Genau wie Max kann jeder Mensch – ob jung oder alt, ob Sportler oder nicht – von Astaxanthin profitieren u. aus diesem Stoff mehr Energie, bessere Kondition u. mehr Kraft schöpfen:

• Menschen mit stressigem Tagesablauf können mit Hilfe von Astaxanthin Stress u.

   Spannung besser ertragen,

• Sportler sind leistungsfähiger,

• Geschwächte u. Kranke regenerieren schneller,

• Menschen mit Rheuma spüren eine Reduktion der Schmerzen u. weniger Steifheit

• die Behandlung chronischer Darmbeschwerden lässt sich unterstützen oder gar

   gemeinsam mit anderen Massnahmen zu einem guten Ende führen

• Akne lässt nach,

• Krebs im Vorstadium geht zurück,

• Tumormarker bessern sich,

• degenerative Augenkrankheiten werden gelindert oder verschwinden ganz

• Cholesterinwerte sinken  

• die Haut wird von innen heraus vor Sonnenbrand geschützt, so dass man mit

  Astaxanthin länger in der Sonne bleiben kann, ohne sich die Haut zu verbrennen.

Woher kommt Astaxanthin?

Astaxanthin kommt natürlicherweise besonders häufig in Algen (Plankton) vor, aber auch in einer beschränkten Anzahl von Pilzen u. Bakterien. Wenn nun andere Tiere diese Algen in grossen Mengen fressen u. das Astaxanthin in sich anreichern, dann werden sie rosa. Das ist bei Lachsen der Fall, bei Forellen, Hummer, Shrimps, Krill, Krabben u. auch bei den Flamingos. Lachse enthalten die höchste Astaxanthin-Konzentration der Welt. Der rote Stoff konzentriert sich in ihren Muskeln u. macht sie zu den Ausdauer-Champions der Tierwelt. Ohne Astaxanthin wären Lachse nicht nur zu schwach, um stromaufwärts zu schwimmen, sondern sähen ausserdem blass u. erschöpft aus.

Gestresste Algen werden rot

Warum enthalten Algen Astaxanthin? Müssen Algen stromaufwärts schwimmen? Nein, aber Algen kommen oft an Orten vor, an denen plötzlich schwierige Lebens-bedingungen herrschen können. So leben Algen beispielsweise auch in Pfützen, die gelegentlich austrocknen. Um diese Trockenzeit zu überstehen, brauchen Algen einen Stoff, der sie schützt: Astaxanthin. Algen sind aber doch grün u. nicht rosarot oder lachsfarben, sagen Sie? Wenn astaxanthinhaltige Algen (z.B. die Mikroalge Haematococcus pluvialis) in eine Stress-Situation geraten, also plötzlich unter Wassermangel, unter starker Hitze, grosser Sonneneinstrahlung oder auch bitterer Kälte leiden, dann färben sich die Algen rot. Vielleicht haben Sie sich schon einmal gewundert, warum eine Vogeltränke, die austrocknet, plötzlich einen roten Belag hat. Das sind astaxanthinhaltige Algen, die in Stress gerieten, weil sie unter Wassermangel litten. Die rote Färbung entsteht, weil die Alge alle anderen Stoffwechselvorgänge (an denen das grüne Chlorophyll beteiligt ist) einstellt u. sich nur noch um eine Anreicherung mit rotem Astaxanthin kümmert. Astaxanthin füllt die Alge aus u. schützt sie. Ja, Astaxanthin schützt die Alge offenbar so gut, dass sie mehr als 40 Jahre bei sengender Hitze oder eisiger Kälte ohne Nahrung u. ohne Wasser überleben kann.

Astaxanthin – Der feine, aber entscheidende Unterschied

Astaxanthin unterscheidet sich in seiner chemischen Struktur nur wenig von den anderen Carotinoiden. Doch dieser feine Unterschied ist entscheidend u. sorgt für aussergewöhnliche Fähigkeiten, die das Astaxanthin stark von den Eigenschaften der anderen Carotinoide abhebt.

• So kann Astaxanthin beispielsweise die Blut-Hirn-Schranke überwinden u. das

  Gehirn u. die Nerven des Zentralen Nervensystems direkt vor Ort vor Entzün-

  dungen u. freien Radikalen schützen.

• Genauso kann das Astaxanthin die sog. Blut-Retina-Schranke überwinden u.

  direkt in der Netzhaut für einen antioxidativen u. entzündungshemmenden Schutz

  des Auges sorgen.

• Astaxanthin kann sich außerdem äußerst effektiv im gesamten Körper verteilen,

  so dass seine schützende Wirkung jeder einzelnen Zelle u. damit allen Organen,

  Geweben, Gelenken u. der Haut zugute kommt.

Es handelt sich bei Astaxanthin also um ein außergewöhnlich starkes u. sehr leistungsfähiges Antioxidans, das überall im Körper sehr schnell agiert u. freie Radikale blitzartig inaktiviert.

Die lebenswichtige Aufgabe von Antioxidantien

Ständig ist von Antioxidantien die Rede. Was verbirgt sich dahinter? Anti-Oxidantien verhindern wie ihr Name sagt, Oxidationen. Oxidationsprozesse entstehen, wenn freie Radikale zugegen sind. Es handelt sich dabei um äußerst reaktive sauerstoffhaltige Moleküle, in deren chemischer Struktur ein Elektron fehlt. Im Leben eines freien Radikals gibt es nun nichts Wichtigeres als die Jagd nach diesem fehlenden Elektron. In Bruchteilen einer Sekunde überfallen freie Radikale Körperzellen u. entreißen ihnen ein Elektron. Diese Aktion wird Oxidation oder oxidativer Stress genannt.

Dem Bestohlenen fehlt nun seinerseits ein Elektron u. er wird zum freien Radikal. Daraus entstehen Kettenreaktionen, die im Körper massive Schäden verursachen können. Diese Schäden sind die Ursache vieler Gesundheitsprobleme u. Alterungs-prozesse. Es beginnt mit Falten u. nachlassender Muskelspannkraft u. endet in chronisch-entzündlichen Erkrankungen bis hin zu Krebs. Das Ausschalten von freien Radikalen ist folglich einer der wichtigsten Faktoren in der Gesundheitsvorsorge. Und genau das ist die Aufgabe von Antioxidantien.

Antioxidantien – Heute wichtiger denn je

Die Versorgung mit ausreichend leistungsfähigen Antioxidantien ist heute wichtiger denn je, da die herkömmliche Ernährungsweise außergewöhnlich arm an Antioxidantien ist, die moderne Lebensweise uns jedoch gleichzeitig mehr freie Radikale denn je beschert. Mehr über freie Radikale und wie sie besiegt werden können, erfahren Sie im Text „Antioxidantien – Die beste Gesundheitsvorsorge steckt im Essen“.

Astaxanthin - Das stärkste Antioxidans der Welt

In einem Experiment sollte die antioxidative Wirkung von Astaxanthin mit derjenigen von Vitamin E einem bekanntlich sehr starken Antioxidans - verglichen werden. Dabei zeigte sich, dass Astaxanthin in Bezug auf die Neutralisierung des aktiven u. reaktionsfreudigen Singulett-Sauerstoffs 550mal stärker wirkt als Vitamin E. Im Vergleich zu Beta-Carotin wirkte in derselben Versuchsanordnung Astaxanthin immer noch 11mal stärker. Lutein ist ein bioaktiver Pflanzenstoff, der in letzter Zeit wegen seiner hervorragenden Wirkung auf die Augen immer bekann-ter wurde. Auch er gilt als äußerst leistungsfähiges Antioxidans. Doch auch Lutein wurde von Astaxanthin um das Dreifache übertroffen.

Eine zweite Studie testete die Fähigkeit verschiedener Antioxidantien, freie Radikale zu eliminieren. Ins Rennen gingen u. a. Vitamin E, Vitamin C, Beta-Carotin u. Astaxanthin. Es zeigte sich, dass Astaxanthin fast 20x besser wirkte als Vitamin E, über 50mal besser als Beta-Carotin u. über 60x stärker als Vitamin C

Ist Astaxanthin ein Wundermittel?

Oft reagieren Menschen ungläubig, wenn im Zusammenhang mit manchen natürlichen Stoffen wie z.B. Astaxanthin eine derart große Vielzahl an wunderbaren Wirkungen aufgezählt wird. Wie kann ein u. dieselbe Substanz bei Augenleiden wirken, daneben die Gelenke schmerzfrei machen, Sportler aufpeppen u. gleich-zeitig die Haut vor der Sonne schützen? Die Antwort ist einfach: Viele Beschwerden haben ein u. dieselbe Ursache (oxidativer Stress und/oder Entzündungen). Sie zeigen sich nur deshalb an verschiedenen Körperstellen, weil jeder Mensch andere Schwachpunkte hat. Wenn die Augen, die Haut, die Gelenke, ja, jede einzelne Körperzelle von oxidativem Stress u. Entzündung bedroht ist, dann ist nur verständlich, wenn sie alle gemeinsam von ein u. derselben Substanz geschützt werden können – nämlich von einer solchen, die oxidativen Stress u. Entzündungen reduzieren oder ausschalten kann.

Astaxanthin hemmt Entzündungen

Akute Entzündungen sind sehr wichtig. Sie zeigen, dass unser Immunsystem gerade einen Störenfried bekämpft, was wenn alles klappt früher oder später wieder zur Genesung führen sollte. Entzündungen sind also lebensrettende Bestandteile eines Heilprozesses. Gehen Entzündungen jedoch in einen chronischen Zustand über, dann ist das ein Zeichen für ein Ungleichgewicht im Körper. Dieses Ungleichgewicht kann verschiedene Ursachen haben. Dazu gehören z. B. eine ungünstige Ernährungsweise, ein disharmonischer Säure-Basen-Haushalt, eine schlechte Darmgesundheit, Dauerstress u. gleichzeitig ein massiver Mangel an Antioxidantien (u.a. bioaktiven Mikronährstoffen). Chronische Entzündungen können im ganzen Körper zu ernsthaften Gewebeschäden führen, die sich wiederum in vielen heute nur allzu gut bekannten Erscheinungen äußern, wie z. B. Arthritis, Asthma, Morbus Crohn oder grüner Star (Glaukom). Mittlerweile werden auch Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson, Darmkrebs, Reizdarmsyndrom, Schlaganfälle, Diabetes, Arteriosklerose, Prostatavergrösserung u. viele weitere Krankheiten mit chronischen Entzündungsprozessen in Verbindung gebracht.

Astaxanthin wirkt stark entzündungshemmend, indem es die Aktivität vieler Entzündungsbotenstoffe im Körper reduziert. Es kann daher bei chronisch-entzünd-lichen Krankheiten eine enorme Hilfe sein. Chronisch-entzündliche Krankheiten entstehen nicht von heute auf morgen. Sie entwickeln sich langsam und oft unbemerkt. Man spricht hier von sog. „stummen“ Entzündungen. Stumme Entzündungen unterscheiden sich von akuten Entzündungen dadurch, dass sie vom Betroffenen nicht wahrgenommen werden, weil sie (vorerst) symptomlos verlaufen. Erst nach vielen Jahren oder Jahrzehnten spürt man plötzlich die oben erwähnten Krankheiten als Folgen der stummen Entzündung. Entzündungen sind in der heutigen Zeit also offenbar eine Art Massenerscheinung, so dass bei annähernd den meisten Gesundheitsbeschwerden des modernen Menschen dringend solche Maßnahmen eingesetzt werden sollten, die wie Astaxanthin nebenwirkungsfrei chronische Entzündungsprozesse bekämpfen können.

Astaxanthin bei Arthritis u. Arthrose

Bei Gelenkbeschwerden nehmen viele Patienten inzwischen Chondroitinsulfat u. Glucosamine ein – in der Hoffnung damit ihre Knorpelgesundheit fördern zu können. Astaxanthin kann beide ersetzen: Über 80 Prozent der Arthritis-Patienten erfuhren bei einer Studie mit Astaxanthin eine deutliche Besserung ihrer Beschwerden. Auch bei jahrzehntelanger Arthritis tritt Linderung ein. Patienten berichten von weniger Schmerzen, weniger Steifheit u. einer Reduktion der bisher eingenommenen Medikamente. Allerdings tritt eine Wirkung bei chronischen Erkrankungen im Allgemeinen erst nach 4 bis 8 Wochen Astaxanthin-Einnahme ein.

Astaxanthin bei Karpaltunnelsyndrom

Auch das sog. Karpaltunnelsyndrom, das schulmedizinisch nur allzu oft unbe-friedigend therapiert wird reagiert auf eine Behandlung mit Astaxanthin. Dr. Gene Spiller führte eine Studie mit Karpaltunnelsyndrom-Patienten u. Astaxanthin durch. Dabei zeigte sich, dass sowohl die Schmerzintensität als auch die Schmerzhäufig-keit bereits nach 4 Wochen reduziert war u. eine weitere deutliche Verbesserung nach 8 Wochen der Astaxanthin-Einnahme zu beobachten war.

Astaxanthin als natürlicher Sonnenschutz

Selbst ein Sonnenbrand gehört zu den Entzündungen, weshalb ihm mit Astaxanthin bestens vorgebeugt werden kann. Während Sonnenschutzcremes ständig aufgetragen werden müssen, allzu oft bedenkliche Zutaten enthalten u. darüber hinaus die Vitamin-D-Bildung in der Haut hemmen, schützt Astaxanthin die Haut von innen heraus gegen die UV-Strahlung genau so, wie sie es auch bei den Algen tut.

Bei einer Studie stellte man die UV-Strahlungsintensität fest, die nötig war, um bei den Probanden einen Sonnenbrand auszulösen. Dann erhielten die Probanden zwei Wochen lang täglich 4 Milligramm natürliches Astaxanthin u. wurden im Anschluss dieser Kur erneut der UV-Strahlung ausgesetzt. Dabei zeigte sich, dass die Dauer der UV-Bestrahlung, die notwendig war, um bei den Teilnehmern einen Sonnenbrand zu verursachen, inzwischen statistisch signifikant zugenommen hatte. Dabei ist zu beachten, dass zwei Wochen eine sehr kurze Zeitspanne sind. Der durch das Astaxanthin entstehende Sonnenschutz nimmt mit jeder Woche zu, da sich der Stoff erst im Körper u. in den Hautzellen einlagern u. sich dort anreichern muss. Im Allgemeinen wird eine Einnahme von 4 Milligramm täglich über 4 Wochen hinweg empfohlen (z.B. vor dem Urlaub), um einen guten Sonnenschutz zu erzielen.

Astaxanthin unterstützt das Immunsystem

Gleichzeitig unterstützt Astaxanthin das Immunsystem u. zwar auf vielen verschiedenen Wegen, was in einer doppelblinden, plazebokontrollierten klinischen Studie von Dr. Chew gezeigt werden konnte. Astaxanthin fördert die Bildung der Killerzellen u. verstärkt ausserdem deren Leistungsfähigkeit

Astaxanthin macht schön

Wenn freie Radikale Haut- u. Muskelzellen attackieren, dann führt das zu Falten, zu einer nachlassenden Spannkraft der Haut u. zu schlaffen Muskeln. Wenn freie Radikale die Zellen der Netzhaut angreifen, dann sind Augenkrankheiten die Folge. Wenn freie Radikale die Energieversorgungszentren in unseren Zellen schädigen (die Mitochondrien), dann macht uns das schlapp, müde, weniger leistungsfähig u. verkürzt sogar unsere Lebenszeit. Antioxidantien wie Astaxanthin verlangsamen durch die Ausschaltung der freien Radikale all diese Alterungsprozesse u. sorgen für gesunde strahlende Augen, für eine glatte, elastische Haut voller Spannkraft u. für eine lebendige Ausstrahlung.

Zu Astaxanthins äußerst positiven Einflüssen auf das Aussehen des Menschen gibt es drei Studien. In diesen wurden verschiedene Kombinationen von Nahrungser-gänzungen u. deren Auswirkungen auf die menschliche Optik untersucht. Alle Kombinationen enthielten Astaxanthin. Die weiteren verabreichten Nahrungser-

gänzungsmittel waren Omega-3-Fettsäuren u. Vitamin E. In einer dieser Studien wurde den Teilnehmerinnen (sie waren alle weiblich u. ihr Durchschnittsalter betrug 40 Jahre) 2 Milligramm Astaxanthin täglich verabreicht. Ganz zu Anfang wurde die Haut der Probandinnen untersucht u. dann nach 2 u. nach 4 Wochen erneut, um mögliche Veränderungen festzustellen. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: Bereits nach den ersten 2 Wochen konnten in sieben Bereichen Verbesserungen des Hautbildes beobachtet werden. Nach weiteren 2 Wochen hatte sich trockene Haut bereits so verändert, dass sie jetzt einen höheren Feuchtigkeitsgehalt, weniger feine Fältchen, weniger Pickel u. einen gleichmässigeren Fettgehalt aufwies. Die Teilnehmerinnen selbst berichteten von weniger Schwellungen unter den Augen u. einer erhöhten Elastizität der Haut. Die Kontrollgruppe hingegen ließ im selben Zeitraum keine Verbesserungen erkennen

Astaxanthin schützt vor Herzkrankheiten

Doch was nützt ein jugendliches Aussehen, wenn das Herz leidet? Keine Sorge: Die antioxidative u. entzündungshemmende Wirkung von Astaxanthin kümmert sich auch darum. Es sorgt dafür, dass sich die empfindlichen Herzgefäße entspannen können. Dadurch wird der Blutfluss verbessert, der Blutdruck gesenkt u. Entzün-dungen gehen zurück, womit das Risiko für eine möglicherweise tödliche arterielle Verstopfung (Embolien, Thrombosen, Herzinfarkt, Schlaganfall) minimiert wird.

Astaxanthin für mehr Fruchtbarkeit

Auch Spermien sind von oxidativem Stress bedroht. Nicht zuletzt aus diesem Grunde nimmt deren Qualität u. somit die Zeugungsfähigkeit vieler Männer in den Industrieländern immer mehr ab. In einer placebo-kontrollierten Studie mit 20 Paaren mit einem bislang unerfüllten Kinderwunsch wollte man herausfinden, ob Astaxanthin auch den oxidativen Stress der männlichen Samenzellen reduzieren könne. Die betreffenden Paare versuchten seit mindestens 12 Monaten schwanger zu werden u. litten unter der schlechten Samenqualität des jeweiligen Mannes. Nachdem die Männer nur 3 Monate lang 16mg Astaxanthin täglich eingenommen hatten, konnte sich die Hälfte der Paare bereits über eine Schwangerschaft freuen.

Um diese offensichtlichen Erfolge mit Messergebnissen zu untermauern, massen die Wissenschaftler die Oxidationsaktivität in den Spermien u. stellten fest, dass diese in der Astaxanthin-Gruppe niedriger war als in der Placebogruppe. Auch die Beweglichkeit, Geschwindigkeit u. Morphologie der Spermien hatte sich bei den Astaxanthin-Männern verbessert

Astaxanthin bei Krebs

Mehr als 200 Studien zeigten bereits, dass eine Ernährung, die reich an Antioxidantien (z. B. Beta-Carotin) ist, bei Krebs äußerst vorteilhafte Auswirkungen haben kann. Wenn nun aber Beta-Carotin Krebs verhindern kann u. Astaxanthin bis zu 50x stärker als Beta-Carotin wirken kann, dann liegt der Verdacht nahe, dass Astaxanthin auch ein stärkeres Mittel zur Vorbeugung von Krebs darstellen könnte.

Schon allein die Betrachtung der Wirkweise von Astaxanthin zeigt, dass hier ein enormes Potential gegen die Entstehung von Krebs verborgen liegt:

• Astaxanthin hat extreme antioxidative Kräfte

• Astaxanthin hemmt Entzündungen

• Astaxanthin stärkt des Immunsystem

• Astaxanthin kann die Kommunikationsfähigkeit zwischen den Zellen verbessern u.

  damit die Ausbreitung von Krebszellen verringern

Astaxanthin bei Diabetes

Im Bereich der Diabetesprophylaxe- u. behandlung liegen noch keine klinische Studien am Menschen vor. Diabetiker-Mäuse wiesen jedoch nach einer zwölf-wöchigen Behandlung mit Astaxanthin einen niedrigeren Blutzuckerspiegel auf als die nicht diabetische Kontrollgruppe. Einer der gefürchtetsten Langzeit-Folges-chäden bei Diabetes ist die diabetische Nephropathie, eine krankhafte u. fort-schreitende Veränderung der Nieren, die zu dialysepflichtigem Nierenversagen führen kann. Auch in diesem Bereich zeigten Tierexperimente erstaunliche Ergebnisse. So konnte Astaxanthin die Entwicklung einer diabetischen Nephropathie bei Nagetieren mit Diabetes Typ 2 deutlich verlangsamen. Diese Resultate weisen darauf hin, dass die antioxidative Kraft des Astaxanthins den oxidativen Stress in den Nieren verringern u. Nierenzellschäden verhindern kann.

Astaxanthin unterstützt die Entgiftung

Die Leber ist unser wichtigstes Entgiftungsorgan. Bei ihrer Entgiftungstätigkeit ent-stehen jedoch automatisch auch freie Radikale. Je stärker der jeweilige Organismus unter Umweltgiften, schlechter Ernährung, Medikamenten etc. zu leiden hat, um so mehr muss die Leber entgiften u. um so mehr freie Radikale entstehen. Der oxidative Stress in der Leber kann also sehr gross werden u. die Leberzellen sind folglich auf eine ausreichende Versorgung mit Antioxidantien angewiesen. Andernfalls wird die Leber von permanenten Oxidationsprozessen geschwächt, ihre Entgiftungsfähigkeit lässt nach (was zu einer Belastung des gesamten Organsimus führt) u. es entwickelt sich im Extremfall Leberkrebs.  In einer Studie untersuchte man nun die schützende Wirkung von Astaxanthin im Vergleich zu Vitamin E auf Leberzellen von Ratten. Astaxanthin erwies sich dabei nicht nur als wesentlich leistungsfähigeres Antioxidans, sondern motivierte die Leber ausserdem zur Produktion bestimmter Enzyme, die wiederum vor Leberkrebs schützen konnten.

Astaxanthin schützt die Augen

Inzwischen geht man davon aus, dass auch die meisten Krankheiten der Augen das

Ergebnis von übermässigen Oxidationsprozessen u. chronischen bzw. stummen

Entzündungen sind. Dazu gehören unter anderem die folgenden Beschwerden:

• Glaukom (grüner Star)

• Katarakt (grauer Star)

• Verstopfung retinaler Arterien

• Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)

Um die oxidativen Vorgänge und Entzündungsprozesse im Auge und gleichzeitig auch im Gehirn zu reduzieren, ist eine Versorgung mit ausreichend Antioxidantien von äusserster Wichtigkeit. Da viele Antioxidantien jedoch nicht ins Gehirn ge-schweige denn in die Augen vordringen können, sollte die Wahl auf ein Antioxidans fallen, das im Gegensatz zu anderen Carotinoiden wie z. B. Beta-Carotin oder Lycopin - die Blut-Hirn-Schranke bzw. die Blut-Retina-Schranke überwinden kann, wie z. B. Astaxanthin. Astaxanthin schützt das Auge auf mehreren Ebenen. Einerseits verhindert Astaxanthin Schäden durch UV-Strahlung, andererseits fördert es die Durchblutung im Auge u. drittens bewahrt es die Photorezeptorzellen u. die Ganglienzellen (besondere Nervenzellen in der Netzhaut des Auges, welche die visuelle Information über den Sehnerv ins Gehirn weiter leiten) vor Schäden durch Entzündungen u. oxidativen Stress. So halfen bei Augenschmerzen u. trockenen Augen bereits 6mg Astaxanthin, eingenommen über 4 Wochen, um die Beschwer-den merklich zu reduzieren. Offiziell gelten Durchblutungsstörungen als Ursache für viele Augenleiden wie z. B. den grünen Star (Glaukom). Ein intakter Blutfluss zum Auge u. zur Netzhaut hin ist folglich eine der Grundvoraussetzungen für eine optimale Sehfähigkeit. In einer Studie wurde untersucht, ob Astaxanthin den Blutfluss in den kleinen Blutgefässen der Netzhaut steigern könne. 36 Personen wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, 18 erhielten täglich 6mg natürliches Astaxanthin, die anderen 18 ein Placebo. Nach nur 4 Wochen stellten die Forscher fest, dass die Behandlungsgruppe im Vergleich zur Placebo-Gruppe über einen verbesserten Blutfluss verfügte.

Astaxanthin wirkt gegen Alzheimer

Gleichzeitig hemmt Astaxanthin die Entstehung oder auch die Entwicklung der Alzheimer Krankheit. Aufgrund seiner Fähigkeit, die Blut-Hirn-Schranke zu über-winden, kann Astaxanthin direkt im Gehirn schützend wirken, indem es die Hirn-u. Nervenzellen vor oxidativem Stress, also freien Radikalen bewahrt. Aussagekräftige Forschungen zeigten daß natürliches Astaxanthin (6-12mg pro Tag über 12 Wochen hinweg) den PLOOH-Gehalt im Blut um 50 Prozent senken kann u. sich somit zur Vorbeugung von Alzheimer eignet. PLOOH steht für Phospholipid-Hyperoxide. Ist der PLOOH-Wert im Blut erhöht, gilt dieser Sachverhalt als Anzeichen für die Alzheimer Krankheit.

Astaxanthin für Athleten

Sie treiben gerne Sport oder arbeiten oft im Garten? Sie wünschen sich mehr Kraft? Mehr Ausdauer? Schnellere Regeneration? Weniger Muskelkater u. weniger Gelenk-beschwerden? Dann brauchen Sie mehr Antioxidantien.

Durch körperliche Anstrengung werden automatisch Oxidationsprozesse verursacht. Freie Radikale entstehen. Je anstrengender die Aktivität ist, desto grösser die Menge der freien Radikale. Bei Ausdauersport beispielsweise kann der Sauerstoffverbrauch um 70 Prozent ansteigen u. die Menge der gebildeten Radikale steigt um das 12fache im Vergleich zum Ruhezustand. Sind keine oder zu wenig Antioxidantien zugegen, dann steigt das Risiko von Gewebeschäden, Muskelkater, Verletzungen, vorzeitige Ermüdung, Gelenkbeschwerden etc. Befindet sich aber einer der stärksten Antioxidantien, Astaxanthin, in den Muskeln, dann wird die Oxidation verhindert u. gigantische Leistungen können vollbracht werden. Leistungen, wie die der Lachse, die uns nahezu unerreichbar erscheinen. Zusätzlich stellte sich heraus, dass Astaxanthin den Laktatspiegel in den Muskeln senken kann. Laktat (Milchsäure) ist bekanntlich ein unerwünschtes Produkt, das bei körperlicher Beanspruchung in den Muskeln entstehen kann, müde macht u. ein brennendes Gefühl verursacht. Will man also sportliche Erfolge geniessen, sollte der Laktatspiegel möglichst niedrig bleiben. Bei einer klinischen Studie in Japan wurden die Probanden (20-jährige Männer) in zwei Gruppen geteilt. Die Behandlungsgruppe nahm über 4 Wochen täglich 6mg natürliches Astaxanthin ein. Die Kontrollgruppe verständlicherweise nichts. Nach Ablauf des Astaxanthin-Monats wurden die Laktatspiegel in beiden Gruppen vor u. 2 Minuten nach einem 1200-Meter-Lauf bestimmt. Der Nutzen von Astaxanthin war offensichtlich: Die Behandlungsgruppe hatte nach dem Lauf im Mittel einen um 28,6 Prozent geringeren Laktatspiegel im Vergleich zur Kontrollgruppe

Astaxanthin bei Tennisarm

Auch Probleme, die durch eine übermässige Belastung beim Sport entstehen können, lassen sich mit Astaxanthin schneller als gewohnt beheben. Beim sog. „Tennisarm” beispielsweise handelt es sich um eine Entzündung der Sehnen bzw. Sehnenansätze am Ellenbogen. Da Entzündungen die Spezialität von Astaxanthin sind, klingt auch die Symptomatik des Tennisarmes mit der Einnahme von Astaxanthin deutlich schneller ab als ohne.

Astaxanthin für Haustiere

Bereits vor etlichen Jahren, als sich herausstellte, dass sich unter dem Einfluss von Astaxanthin die Ausdauer u. Leistungsfähigkeit von Sportlern erhöhen liess, verab-reichten Schlittenhundeführer in Alaska ihren Hunden Astaxanthin. Schliesslich waren auch diese Hunde echte Athleten, die den extremen körperlichen Anfor-derungen einer schweren Arbeit bei gleichzeitig eisigen Temperaturen gewachsen sein mussten. Schlittenziehen ist Ausdauersport und wie bei jedem Ausdauersport entstehen auch hier große Mengen freier Radikale, weshalb automatisch ein erhöhter Bedarf an Antioxidantien entsteht. Folglich kann Astaxanthin Hunde – genau wie Menschen u. Lachse – gesünder u. leistungsfähiger machen u. deren durch körperliche Belastung verursachten oxidativen Stress mindern.

Natürliches und synthetisches Astaxanthin

Astaxanthin wird heute aus verschiedenen Quellen gewonnen:

• Natürliches Astaxanthin, das aus der Mikroalge Haematococcus pluvialis

   gewonnen wird u. das hochwertigste Astaxanthin mit dem höchsten

   antioxidativen Potential darstellt

• Natürliches Astaxanthin, das aus Lebensmitteln wie Lachs gewonnen wird

• Synthetisches Astaxanthin

• Astaxanthin, das mit Hilfe des gentechnisch veränderten Hefepilzes Phaffia

  rhodozyma gewonnen wird

Synthetisches Astaxanthin wird in einem komplizierten Prozess aus Erdöl hergestellt u. ist heute die weltweit am meisten verkaufte Form von Astaxanthin. Allerdings wird es nicht für Menschen verkauft, sondern für Fische od. Nutz- u. Haustiere (z.B. für Hühner zur Einfärbung des Eidotters). Wenn Sie Lachs kaufen, der nicht deutlich als „Wildlachs“ oder „mit natürlichem Farbstoff“ gekennzeichnet ist, dann wird er mit synthetischem Astaxanthin gefüttert sein. In Zuchtfarmen gibt es kein artge-rechtes Futter u. so auch keine astaxanthinhaltigen Mikroalgen für die Tiere. Der Lachs soll dennoch rosa sein (sonst wird er nicht gekauft) u. synthetisches Astaxanthin schafft hier schnell u. billig Abhilfe. Falls der Lachs laut Deklaration mit natürlichem Astaxanthin gefüttert wurde, könnte es sein, dass er tatsächlich hochwertiges Astaxanthin aus Mikroalgen erhalten hat. Sehr viel wahrscheinlicher ist jedoch, dass es sich um das Astaxanthin aus dem gentechnisch veränderten Hefepilz Phaffia handelt, da es deutlich preisgünstiger ist als das Algen-Astaxanthin.

Natürliches Astaxanthin ist wirkungsvoller

Obwohl synthetisches Astaxanthin die gleiche chemische Formel wie natürliches Astaxanthin hat, unterscheiden sich die beiden Formen. Einerseits in ihrer Gestalt u. andererseits in ihrer Wirkung. Natürliches Astaxanthin, das aus der Mikroalge Haematococcus pluvialis extrahiert wird, enthält nicht nur Astaxanthin, sondern den Gesamtkomplex jener Substanzen, welche die Alge bildet, um ihr Überleben zu sichern. Dieser Komplex besteht aus 85% Astaxanthin, 4% Lutein, 6% Beta-Carotin u. 5% Canthaxanthin. Die Begleitstoffe wirken synergistisch, verstärken also die Wirkung des Astaxanthins u. machen somit aus natürlichem Astaxanthin ein weitaus effektiveres Antioxidans als es synthetisches Astaxanthin ist. Natürliches Astaxanthin aus Mikroalgen nimmt jedoch weniger als 1% des weltweiten Astaxanthin-Marktes ein.

Hat Astaxanthin Nebenwirkungen?

Einige im Grunde großartige Antioxidantien können unter Umständen dem Körper schaden, indem sie plötzlich selbst oxidativen Stress auslösen anstatt diesen aus-zuschalten. Zu diesen kritischen Antioxidantien gehören z.B. Beta-Carotin, Lycopin u. Zeaxanthin. Sogar so geläufige Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E u. Zink können ebenfalls oxidativen Stress verursachen. Man sagt, sie sind pro-oxidativ. Das ist dann der Fall, wenn sie in grossen Mengen in synthetischer Form u. als Einzelsubstanzen verabreicht werden. In der sog. Finnland-Studie beispielsweise konnte man das schön beobachten. Dort sollten starke Raucher mit synthetischem Beta-Carotin vor Lungenkrebs geschützt werden. Das Gegenteil war der Fall. Die Krebsrate stieg sogar noch. Astaxanthin jedoch wirkt aufgrund seiner besonderen Molekularstruktur niemals pro-oxidativ, ist also auch in diesem Punkt anderen Carotinoiden u. Antioxidantien weit überlegen. Der einzige mögliche unerwünschte Effekt, den Astaxanthin auslösen könnte, wären leicht orangefarbene Handinnen-seiten u. Fußsohlen – allerdings nur dann, wenn die empfohlene Tagesdosis von 4 bis 12mg weit überschritten wird. Dies ist deshalb der Fall, weil Astaxanthin in die Haut eingelagert wird was ja im Grunde erwünscht ist, z. B. beim Sonnenschutz der Haut. Eine negative Wirkung auf die Gesundheit hat die neue Farbe jedoch nicht.

Astaxanthin-Qualität

Als äußerst starkes Antioxidans reagiert Astaxanthin sofort, wenn es mit Sauerstoff in Berührung kommt. Es zerfällt u. hat jetzt keinen Vorteil mehr für Mensch oder Tier. Daher sollten nur qualitativ hochwertige Astaxanthin-Produkte verwendet werden, die nach dem neuesten Stand der Technik verarbeitet u. hergestellt wurden. Denn nur dann sind die positiven Eigenschaften noch vorhanden u. nur dann gelangt man auch wirklich in den Genuss all der hilfreichen Auswirkungen des Astaxanthins.

Dosierung

Vielleicht denken Sie darüber nach, ab sofort einfach mehr Lachs zu essen. Zwar wäre das tatsächlich eine Möglichkeit, um Ihre Antioxidantien-Zufuhr zu erhöhen, doch müssen Sie in jedem Fall auf die Lachssorte achten. Die heute übliche Standarddosierung von 4mg Astaxanthin pro Kapsel entspricht einer Menge von etwa 100 Gramm Rotlachs. Das ist die Lachsart mit der bei weitem höchsten Konzentration an Astaxanthin. Falls Sie jedoch Atlantischen Lachs kaufen, dann müssten Sie, um 4mg Astaxanthin zu erreichen, nahezu ein ganzes Kilogramm essen. Die empfohlene tägliche Astaxanthin-Dosis von 4mggilt für Menschen ohne gesundheitliche Probleme. Bei akuten oder chronischen Beschwerden sollte die Dosis der nachfolgenden Tabelle entsprechend angepasst werden.

Arthritis                                         4-12mg / Tag

Tennisarm                                     4-12mg / Tag

Karpaltunnelsyndrom                      4-12mg / Tag

Stumme Entzündung                      4-12mg / Tag 

Sonnenschutz von innen                 4-8mg / Tag

Verbesserung der Haut                   2-4mg / Tag

Immunsystemstimulierung             2-4mg / Tag

Herz-Kreislauf Gesundheit              4-8mg / Tag

Kraft u. Ausdauer                          4-8mg / Tag

Gehirn u. Nerven                           4-8mg / Tag

Augen Gesundheit                         4-8mg / Tag

Morbus Crohn                              laut Erfahrungsberichten bis zu 24mg / Tag

                                                  aufgeteilt auf 3 Einnahmen möglicherweise

                                                  in Verbindung mit Weihrauch

Sie können mit einer kleinen Menge beginnen. Nehmen Sie diese einen Monat lang ein. Falls sich keine Verbesserungen ergeben, steigern Sie die Dosis. Vielen Menschen genügen 4mg pro Tag, andere brauchen 8 oder 12mg. Zu welcher Gruppe Sie gehören, lässt sich erst in der Praxis herausfinden. Manche Menschen gehen auch gerade umgekehrt vor u. nehmen anfangs eine hohe Dosis u. reduzieren diese nach einigen Wochen, wenn sie sich besser fühlen. Auf diese Weise findet man heraus, welches die persönliche Mindestdosis ist, d. h. mit welcher Dosis die erreichten Verbesserungen des Befindens aufrecht erhalten werden können.

Astanxanthin Extract 2,5% 160mg entsprechen 4mg reinem Astaxanthin

                                            erhältlich:

 http://www.lichtoase.cc//astaxanthin-400mg-p-4059.html?cPath=30_160

 

 

 

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Verfasst am: 15.07.2014

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